*Inhalt:

  - Einleitung
  - Tastaturbelegung
  - Der Gleisbildplan
  - Die Statuszeilen
  - Das 'Leitkartensystem' (Register)
  - Die Bahnhofsfahrordnung (BFO)
  - Manuelles Bilden der Fahrstraen mit der Maus
  - Manuelles Bilden der Fahrstraen mit der Tastatur
  - Auflsen einer Fahrstrae
  - Bahnhof Arnheim als Knotenpunkt
  - Besonderheiten des Bahnhofs Arnheim 1995
  - Besonderheiten des Bahnhofs Arnheim 2000
  - Zugnummernverzeichnis
  - Optionen des Programms
      > Leitkarte Bahnhofsfahrordnung + Bahnhofsfahrordnung ndern
      > Leitkarte Strungen
      > andere Leitkarten
  - Tips fr die Programmbedienung





*Einleitung 
Dieses Programm wurde geschrieben, um Ihnen einen Eindruck vom Arbeitsplatz
eines Fahrdienstleiters zu geben. Sie haben den Auftrag, den Zugverkehr durch
den Bahnhof Arnhem in den Niederlanden zu leiten.
Das Programm ist entstanden auf Grund meines groen Interesses an
Eisenbahnsignalsystemen in der ganzen Welt. All diese Kenntnisse fhrten dazu,
dass ich dieses Programm geschrieben habe. Mit der Zeit ist auch das Interesse
bei Auenstehenden so gro geworden, da die Niederlndischen Eisenbahnen mich
gebeten haben, das Programm zur Erffnung der Betriebsleitzentrale in
Amsterdam CS zur Verfgung zu stellen. 
Keine Software ist ohne Fehler, so auch dieses Programm nicht. Fehler knnen
immer auftreten. Wenn Sie ntzliche Hinweise geben wollen, oder Fehler des
Programms entdecken, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:

&                 SIGNALSOFT                
&                 Niederkasseler Strae 43a 
&                 53859 Niederkassel        
&                 Deutschland               

          Fidonet   : 2:2802/777.5
          Compuserve: 100653,3701
          Internet  : 100653.3701@compuserve.com



*Tastaturbelegung 

&<ESCAPE> = Programm beenden

Funktionstasten:
F1    = Vorwahl normale Fahrstrae (Zug- und Rangierfahrten)
F2    = Vorwahl Fahrstrae nach besetztem Gleis
F3    = Vorwahl Fahrstrae auflsen
F5    = Fahrstrae sperren zu einem Signal
F6    = Fahrstrae sperren von einem Signal

G = Leitkarte  Verhinderingen' (Sperrungen)
H = Leitkarte  Help' (Hilfe)
M = Leitkarte  Communicatie' (Kommunikation )
P = Leitkarte Procesplan (Bahnhofsfahrordnung)
X = aktive Zeile der Bahnhofsfahrordnung ausfhren
C = aktive Zeile aufwrts bewegen
V = aktive Zeile abwrts bewegen
/ = Weichenstellungsmelder, Signalnummern und Gleisnummern zeigen
] = Zeit eine Minute vorstellen (Versptungen provozieren)





*Der Gleisbildplan
Den oberen Teil des Bildschirmes bildet der Gleisbildplan, auf dem Sie sehen
knnen, wo sich die Zge gerade befinden. 

&Die Gleise
Die Gleise werden dargestellt durch graue Linien. Wenn das Gleis besetzt ist,
leuchtet es gelb auf. Ist eine Fahrstrae eingestellt, leuchtet das Gleis grn
auf. Jedes Gleis ist mit einem Zugnummernfach versehen. Dieses Fach ist
gleichzeitig das Feld fr die Mausbedienung. Wenn sich mehrere Zugteile auf
einem Gleis befinden, wird das durch einen oder mehrere gelbe Punkte in den
Ecken des Zugnummernfaches angedeutet.(Zwei Zugteile  = 1 Punkt,
drei Zugteile = 2 Punkte, mehr als fnf Zugteile = 4 Punkte).
Wird keine Zugnummer in einem Zugnummernfach gezeigt, erscheint die
Gleisnummer. Diese kann mit der Taste / (slash, Schrgstrich) ausgeschaltet
werden. 










&Die Weichen 
Auch die Weichen werden durch graue Linien dargestellt. Gleich nach dem
Mittelpunkt der Weiche ist der Weichenstellungs- und berwachungsmelder. Der
Melder leuchtet normalerweise wei auf. Die Weiche befindet sich dann in der
angezeigten Lage. Blinkt der Melder, bedeutet das, da die Weiche nicht in
einer sicheren Endlage steht. Normalerweise bentigt eine Weiche drei bis sechs
Sekunden um umzulaufen. Sollte bei einer Fahrstraenbildung ein Konflikt
auftreten, leuchtet bei der betroffenen Weiche ein gelb blinkendes Viereck auf.
Sie knnen dann sehen, warum die Fahrstrae nicht eingestellt werden kann.
Bei gegenberliegenden Weichen (berleitstelle) wird oft von einer
Flankenschutzweiche gesprochen. Das ist eine Weiche, die nicht von einem Zug
befahren wird, aber fr einen sicheren Zugverkehr gefordert wird. Man nennt das
Flankenschutz. Beide Weichen sind bei der NS immer technisch gekuppelt!

&Die Signale 
Die Signale werden durch ein Symbol, bestehend aus einem grauen Kreis mit
kleinem Fu, dargestellt. Das Signalsymbol kennt die folgenden Zustnde:

  Symbol      Signal zeigt    Bedeutung

  grau          rot           Ruhestellung 
  rot           rot           Signalsymbol aktiviert
  gelb          Fahrtstellung Signal ist in Fahrtstellung
  rot blinkend  rot           Signalsymbol aktiviert fr Fahrstrae nach
                              besetztem Gleis
  gelb blinkend gelb blinkend Signal zeigt fahren auf Sicht

&Signalsperrungen

Unter und ber dem Signalsymbol befinden sich Dreiecke.
Unter dem Signalsymbol: 
  grn            =   es ist eine Fahrstrae zum Signal eingestellt
  rot             =   keine Fahrstraeneinstellung zum Signal mglich
                      (Signal ist gesperrt)

ber dem Signalsymbol:
  grn blinkend   =   Das Signal ist in Haltstellung zurckgebracht, die
                      Fahrstrae wird aufgelst, die Weichen hinter dem Signal
                      sind zwei Minuten festgelegt.
  rot             =   keine Fahrstraeneinstellung ab Signal mglich
                      (Signal ist gesperrt)









*Die Statuszeilen
In der Mitte des Bildschirmes befinden sich die Statuszeilen. Die obere
informiert ber manuell eingestellte Fahrstraen. Es gibt drei Arten von
Fahrstraen: 
  Normal          =   eine Fahrstrae, die fahren mit der hchst mglichen
                      Geschwindigkeit zult
  Fahren auf Sicht=   eine Fahrstrae zu einem besetztem Gleis oder zu einem
                      Gleis ohne Gleisfreimeldeanlage. Das Signal zeigt immer
                      gelb blinkend (fahren auf Sicht).
  Auflsen        =   das Signal in Haltstellung zurckbringen und eine
                      eingestellte Fahrstrae auflsen. Weil Zge einen langen
                      Bremsweg haben, mu die Betriebssicherheit gewhrleistet
                      bleiben. Ein Zug, der sich kurz vor dem Signal befindet,
                      kann nie anhalten. In der Simulation wird ein Zug deshalb
                      auch zum nchsten Signal weiterfahren. Der Zug konnte
                      nicht mehr halten. Die Betriebssicherheit bleibt durch
                      das zweimintige festlegen der Weichen der aufgelsten
                      Fahrstrae gewhrleistet.







*Fehler- und sonstige Meldungen
Unter dieser Statuszeile befindet sich die Zeile Fehlermeldungen. Hier werden
auch andere Mitteilungen gezeigt. Eine Fehlermeldung erscheint mit rotem
Hintergrund. Eine Mitteilung in gelber Schrift.





















*Das Leitkartensystem
Auf der unteren Hlfte des Bildschirmes wird das  Leitkartensystem'
dargestellt. Statt komplizierten Mens knnen Sie einfach durch das Anklicken
mit der linken Maustaste die gewnschte Leitkarte aufrufen. Die wichtigste ist
die Bahnhofsfahrordnung (BFO). Diese ist Ihr Fahrplan. Der Computer startet mit
dieser Leitkarte.
In der Leitkarte Siganlsperrungen wird eine bersicht der gesperrten Signale
gegeben. So knnen Sie sofort sehen, wo etwas los ist. 
In der Leitkarte Strungen werden die Strungen aufgelistet. Es knnte
vorkommen, da ein Weichenverschlu hngen bleibt oder ein Fahrstraenteil
nicht aufgelst wird. Dann mu die Signalmeisterei die Anlage berprfen.
Das Drcken der Taste 'Signalmeisterei' in der Leitkarte hat zur folge, da der
ganze Bahnhof zwei Minuten lang unbedienbar ist. Die Signalmeisterei berprft
dann in diesen zwei Minuten alle Relais. Hoffentlich ist es danach aufgelst
- wie in der Realitt! 










*Die Bahnhofsfahrordnung (BFO)
Die Bahnhofsfahrordnung basiert auf einem Automatisierungsversuch bei der
Fahrdienstleitung Arnhem. Die Bahnhofsfahrordnung ist eigentlich ein
elektronischer Fahrplan. Durch das Anklicken der Zeile mit der Maus, werden
Fahrstraen gebildet. 

&Bilden von Fahrstraen mit der Bahnhofsfahrordnung
Eine Fahrstrae ist ein gesicherter Gleisabschnitt, bestehend aus Weichen und
Signalen. Die Weichen sind festgelegt. Auch die Fahrtrichtung wird berwacht.
Sind alle Sicherheitsbedingungen erfllt, kommt das Signal in Fahrtstellung.
Normalerweise bilden Sie eine Fahrstrae durch das Aktivieren der gewnschten
Zeile mit der linken Maustaste. Danach wird die Zeile ausgefhrt durch das
Anklicken der Zeile mit der RECHTEN Maustaste. Die Zeile wird dann, soweit dies
mglich ist, ausgefhrt. Ist eine Zeile teilweise nicht mglich, wird sie
automatisch angepat. 
Ist eine Zeile vollstndig ausgefhrt dann wird sie gelscht und aufgenommen
in den Speicher (Sechs Zeile ber der Bahnhofsfahrordnung mit grnem Schrift).
Aber es geht noch einfacher: Mit der RECHTEN Maustaste auf das Zugnummernfach
klicken. Das Programm sucht dann in der Bahnhofsfahrordnung die erste Zeile mit
der gleichen Zugnummer wie im Zugnummernfach und fhrt die Zeile dann so weit
wie mglich aus. ('Panikbedienung')




Von einer aktivierten Zeile leuchten Start- und Zielfach grn und gelb auf.
Bedingung ist da die Zugnummer im Startfach steht (oder eine Fahrstrae bis
zum Startfach eingelaufen ist). Blinkt das Startfach wei dann stimmt die
Zugnummer nicht mit der Zugnummer der aktivierten Zeile in der
Bahnhofsfahrordnung berein. Vielleicht ist es notwendig die Zugnummer zu
ndern oder es mu eine andere Zeile aufgesucht werden.
Eine Zeile in der Bahnhofsfahrordnung lesen Sie wie folgt:

19980   *   19.22    +10    19.21   AE  24a    7    2xT2    >23456
_____   _   _____    ____   _____   __  ___  ____    __     ______

  A     B     C        D     E      F    G     H     I         J 

A =   Zugnummer
B =   Aktionskode - * =   Zug kommt von Auerhalb Ihres Bahnhofs
          - E =    Zug fhrt ein (Blinkend = auf Ankndigung)
          - A =    Zug fhrt aus (Nie vorzeitig!)
          - D =    Zug fhrt durch (Blinkend = auf Ankndigung)
          - R =   Rangierfahrt
C =   Planzeit. Zeit wann Bewegung stattfinden mu.
D =   Versptung.
E =   Einstellzeit. Zeitpunkt zu dem der Fahrdienstleiter diese Fahrstrae
      einstellen mu, wenn der Zug seine normale Geschwindigkeit beibehalten 
      soll.


F =   Startfach. Gleis von dem der Zug kommt.
G =   berfach. Gleis wober der Zug auch fahren muss.
H =   Zielfach. Gleis wohin der Zug fahren mu.
I =   Zugbildungkode (Siehe unten)
J =   Bestimmungskode
      > = Zugnummer mu nach Ankunft umnumeriert werden in diese Nummer
          (fast immer automatisch!)
      + = Zug mu nach Ankunft angekuppelt werden. Eine Fahrstraeneinstellung
          von der Bahnhofsfahrordnung aus, wird mit Vorwahl "Fahren auf Sicht"
          gebildet.
      / = Zug mu nach Ankunft abgekuppelt werden. (Nicht vergessen!)
      ^ = Zug geht anschlieend ber in diese Zugnummer. Nur zur Information.
          Keine Aktion notwendig.
      . = Keine Besonderheiten.
Eine Zeile in der Bahnhofsfahrordnung ist normal wei gefrbt. Die Bedeutung
der anderen Farben ist:
Rot   -   Fahrstraeneinstellung zu Spt!
Gelb  -   Fahrstraeneinstellung mu jetzt vorgenommen werden!
Grn  -   Zeile gehrt zu der aktivierten Zeile. Hiermit haben Sie einen
          schnellen berblick, welche Bewegungen noch mit diesem Zug ausgefhrt
          werden mssen.

Blinkende Zeile : Zeile gehrt zu der aktivierten Zeile. Obere Zeile mu zuerst
                  ausgefhrt werden.
&Zugbildungen:
- Rmische Ziffern z.B. II oder IV = Triebwageneinheiten Baujahr 1954 
- DE II       = Zweiteiliger alter Dieseltriebwagen (Nahverkehr)
- DM '90      = Zweiteiliger neuer Dieseltriebwagen (Nahverkehr)
- DE III      = Dreiteiliger Dieseltriebwagen (Nahverkehr)
- T2+T4       = Zwei- oder vierteiliger elektrischer Triebwagen (Nahverkehr)
- ICM         = Intercity elektrischer Triebwagenzug.
- DD AR       = Doppelstock elektrische Wendezuggarnitur ( Nahverkehr)
- Ellok+wag.  = Ellok mit Wagen (internationalen Zge)
- Eurocity    = Eurocityzug
- EUROSHUTTLE = Internationaler Gterzug ber die neue Betuwe-Strecke
- ICE         = InterCity Express der Deutschen Bahn A.G.
- BENELUX TD  = Wendezug im Belgisch-Niederlndischen Verkehr
- Lz          = Lokomotivzug (Diesellok oder Ellok)
- SGM         = Dreiteiliger elektrischer Triebwagen (Nahverkehr)
- DDIRM       = Doppelstock elektrischer Wendezug (Interregio)
- Ranglok     = Rangierlokomotive
- DDM         = Doppelstock elektrische Wendezuggarnitur







*Manuelles Bilden der Fahrstraen mit der Maus:
Machen Sie zuerst eine Vorwahl. Normal (F1) oder Fahren auf Sicht (F2). Klicken
Sie danach Start- und Zielfach. Es ist auch erlaubt DREI Fcher zu whlen,
Start-, Via- und Zielfach. 

Die Fahrstrae luft ein, wenn die folgenden Bedingungen erfllt sind:
- Alle Weichen liegen in der richtigen Lage. Wenn eine Weiche nicht in der
  richtigen Lage liegt, luft sie um, wenn sie nicht besetzt oder verschlossen
  ist. Sonst folgt eine Fehlermeldung mit einem gelben Viereck bei der
  betroffenen Weiche.
- Es darf keine Fahrstrae gebildet sein zum gleichen Gleis in der
  entgegengesetzten Richtung. Sonst erfolgt eine Fehlermeldung.
- Das Start- oder Zielsignal darf nicht gesperrt sein.
- Es darf nicht schon eine Fahrstrae vom gleichen Startfach gebildet sein.

&Ein Signal kommt in Fahrtstellung wenn:
- Die ganze Fahrstrae  grn' aufleuchtet. (Alle Bedingungen erfllt sind)
- Das Zielfach nicht besetzt ist (bei Vorwahl "besetztes Gleis" kommt jetzt das
  Startsignal in Fahrtstellung)
- Bei der Option Signal anrcken kommt ein Signal erst in Fahrtstellung, wenn
  ein Zug angekndigt wird oder eine Fahrstrae zum Signal eingestellt ist.




*Manuelles Bilden der Fahrstraen mit der Tastatur:
Sie knnen auch mit der Tastatur Fahrstraen bilden und auflsen. Auch hier
machen Sie eine Vorwahl mit F1 oder F2. Geben Sie danach die Gleisnummer des
Startfaches ein (kleine Buchstaben). Danach Taste "n" drcken. Der Text 
'nach' erscheint in der Statuszeile. Als nchstes geben Sie die Gleisnummer
vom Zielfach ein. Sie schlieen die Zeile ab mit <EINGABE> oder <RETURN>.
Einen Tippfehler knnen Sie beheben mit der Taste <ENTFERNEN>. Die ganze Zeile
wird dann gelscht.

Beispiel: Geben Sie ein:  <F1><2a><n><2b><EINGABE>
          Eine normale Fahrstrae von Gleis 2a nach 2b wird gebildet.

*Eine Fahrstrae auflsen:
Haben Sie einen Fehler gemacht (z.B. zu frh eine Fahrstrae gebildet), dann
knnen Sie eine Fahrstrae auflsen. Drcken Sie auf die Funktionstaste <F3>.
Klicken Sie danach mit der Maus auf das Startfach. Das Startsignal wird sofort
in Haltstellung zurck gebracht und die hinterliegende Fahrstrae wird
aufgelst. Alle zu der Fahrstrae gehrenden Weichen bleiben zwei Minuten
verschlossen. Falls ein Zug nicht mehr bremsen konnte.

Fahrstraen auflsen ist meist nicht ntig. Gute Fahrdienstleiter brauchen es
kaum. Denken Sie gut nach bevor Sie eine Fahrstrae bilden. Vermeiden Sie es
also Fahrstraen aufzulsen. Auerdem kostet es Sie Ihr  Gehalt' auf den 
Gehaltanzeiger'.

*Bahnhof Arnheim als Knotenpunkt:
Der Bahnhof Arnheim wird zwischen 1995 und 1998 eingreifend umgebaut. Das ist
ntig, da der Weichenbereich einen komplizierten Knotenpunkt fr Zugfahrten
bildet.
In drei verschiedene Richtungen fahren die Zge:

Richtung Arnhem-Velperpoort (Gleise E und F). Nach der Abzweigung
Arnhem-Velperpoort knnen die Zge in Richtung Deutschland, Winterswijk, und
Zutphen. Dieser Gleisabschnitt ist eine richtige Schikane im hollndischen
Eisenbahnnetz. Hier fahren die Zge der Nummern 7700, 1770, 19800 (ungerade)
und 3600 (gerade).

Darber hinaus fahren Zge in Richtung Nijmegen und Tiel (Gleise A und B).
Hier fahren die Zge der Nummern 2000, 2800, 3000, 3300, 3600, 6200 (ungerade)
und 6100 (gerade).

Schlielich fahren noch Zge in Richtung Utrecht und Amsterdam
(Gleise C und D). Hier fahren die Zge der Nummern 2000, 2800, 3000, 3300,
19800 (gerade).

Whrend des Spitzenverkehrs kommen auch andere Zge nach Arnheim. Auch die
Gterzge fahren schn durcheinander. Vor allem gilt: einfach
Bahnhofsfahrordnung befolgen und alles wird richtig gehen.


800000 Nummern:   sind geplante Rangierfahrten. Die Zeit oder die zuknftige
                  Zugnummer ist darin verarbeitet.
900000 Nummern:   sind vom Computer generierte Nummern. Jedes besetzte Gleis
                  ohne Zugnummer bekommt eine sogenannte  Sternnummer'





















*Besonderheiten des Bahnhofs Arnheim 1995.
Auf den Gleisen 25, 26, 27 und 30 werden die Triebwagen 'geparkt'. Gleis 53
wird nur in Notfllen benutzt. Die Gleise 12 und 13 sind Aufstellgleise fr
Lokomotiven. Ab und zu stehen Lok's auf Gleis 2a. Auf Gleis 10 werden nur
nachts Triebwagen  geparkt'. Die Gleise 17 und 18 sind sehr kurz. Sie dienten
frher fr Gterzge die Personalwechsel in Bahnhof Arnheim hatten. Achten Sie
darauf, da Sie nicht mit einem Zug von den Gleisen 7 bis 9 abfahren drfen
wenn das Signal auf Gleis 17 oder 18 halt zeigt.

Durchfahrgleise in Arnheim (immer freihalten!):
Gleis 29 - Ausfahrt nach Utrecht (Gleis D)
Gleis 28 - Einfahrt von Utrecht (Gleis C) zu den Gleisen 4 bis 9
Gleis 23 - Einfahrt von Utrecht (Gleis C) zu den Gleisen 3 und 4
Gleis 22 - Ausfahrt nach Elst/Nijmegen (Gleis B)
Gleis 21 - Einfahrt von Elst/Nijmegen (Gleis A)

Die Gleise TC1 und TC2 fhren zum Betriebshof. Es sind eine Menge Gleise
auerhalb des Stellwerksbereichs der Fahrdienstleiter. Die Triebfahrzeugfhrer
fahren hier mit der rtlichen Aufsicht. Alle Weichen sind ortsgestellt. Ein
Triebfahrzeugfhrer vom Betriebshof meldet sich ber die Leitkarte
Kommunikation. Sie mssen jeden Auftrag besttigen (in der Leitkarte drcken
der Taste Besttigen.) Erst danach kommt der Zug auf den Gleisbildplan.



*Besonderheiten des Bahnhofs Arheim 2000.
Jetzt ist der Bahnhof vllig umgebaut. Die Hochgewschwindigkeitsstrecke 
Amsterdam - Oberhausen ist fertig. Auch die 'Betuwe'-Gterzugstrecke ist schon
in Betrieb. NS und DB haben einen intensiven Zugverkehr mit EuroShuttles
angefangen.

Die Triebwagen werden aufgestellt auf den Gleisen 27 bis 29. Die Gleise 30, 31
17 ,19 und TC fhren zum Betriebshof. Auf Gleis 12, 13 und 18 werden die Loko-
motiven aufgestellt. 

Die Gleise 20 und 24 sind Wartegleise fr Gterzge. Auf diesen Gleisen warten
die EuroShuttle-Zge auf Weiterfahrt nach Rotterdam oder ins Ruhrgebiet.

Gleis 21 ist Einfahrgleis von Nimwegen. Gleis 22 ist Ausfahrgleis.
Gleis 23 ist Einfahrgleis von Utrecht. Gleis 25 ist Ausfahrgleis.
Diese beiden Gleise immer freihalten fr die Ein- oder Ausfahrten.









*Zugverkehr im Jahr 1995:

&Reisezge:

Reihe   100  = Eurocity    Amsterdam - Arnhem - Kln
Reihe  2000  = Interregio  Den Haag - Arnhem - Nijmegen
Reihe  2800  = Interregio  Rotterdam - Arnhem - Nijmegen
Reihe  3000  = Intercity   Nijmegen - Arnhem - Amsterdam - Den Helder
Reihe  3300  = Intercity   Arnhem - Amsterdam - Den Helder
Reihe  4400  = Regionalzug (Arnhem) - Nijmegen - 's Hertogenbosch
Reihe  6100  = Regionalzug Arnhem-Velperpoort - Arnhem - Tiel
Reihe  6200  = Regionalzug Arnhem - Nijmegen - Venlo - Roermond
Reihe  7700  = Regionalzug Arnhem - Doetinchem - Winterswijk
Reihe 17700  = Regionalzug Arnhem - Zevenaar (Spitzenverkehr)
Reihe 19800  = Regionalzug Utrecht - Arnhem - Zutphen

&Gterzge:

Reihe 55000  = Regionale Gterzge rund um Arnhem
Reihe 54000  = Gterzge nach/von Rangierbahnhof Kijfhoek (bei Rotterdam)





*Zugverkehr im Jahr 2000:

&Reisezge:

Reihe  100   = ICE         Schiphol - Amsterdam - Arnhem - Kln - Frankfurt
Reihe  200   = Eurocity    Den Haag - Utrecht - Arnhem - Hengelo - Hannover
Reihe  500   = Intercity   Groningen - Zwolle - Arnhem - Venlo - Maastricht
Reihe 3500   = Interregio  Zwolle - Arnhem - 's Hertogenbosch - Eindhoven
Reihe 3600   = Interregio  Arnhem - Roosendaal - Oostende
Reihe 6100   = Regionalzug Zevenaar - Arnhem - Tiel
Reihe 6200   = Regionalzug Arnhem - Venlo - Roermond
Reihe 7700   = Regionalzug Arnhem - Doetinchem - Winterswijk
Reihe 9800   = Regionalzug Utrecht - Arnhem - Zutphen



&Gterzge:

Reihe 44400  = EuroShuttle NS-Cargo
Reihe 43400  = EuroShuttle Stckgut / Container
Reihe 45600  = EuroShuttle Wagenladung (Erz, Erdl, Cokes, Magnesium, Kalk)
Reihe 45700  = EuroShuttle Wagenladung (Leer)



*Leitkarte Bahnhofsfahrordnung (BFO)
ZEILE NDERN: Hiermit knnen Sie die aktivierte Zeile ndern. Es erscheinen
              andere Tasten mit gelber Aufschrift.
KOPIE ZEILE : Hiermit kopieren Sie die aktivierte Zeile. Die Aktion wird immer
              gendert in Rangierfahrt.
ZUM SPEICHER: Hiermit versetzen Sie die aktivierte Zeile in den Speicher
              (Teil ber der Bahnhofsfahrordnung mit grner Schrift.)
ZUGNR NDERN: Whlen Sie mit der linken Maustaste zuerst ein Fach.
              Anschlieend drcken Sie diese Taste. Sie knnen dann eine neue
              sechsstellige Zugnummer eingeben. Nur von einem besetzten Gleis
              knnen Sie die Zugnummer ndern. Haben ein Fach gewhlt und eine
              Zeile aktiviert dann wird die Nummer der Zeile in das Fach
              transportiert. Das ist bequem beim Umnumerieren von Zgen. 
KUPPELN     : Beim Bestimmungskode in der Bahnhofsfahrordnung  steht ab und zu
              das Zeichen  +'. Sie mssen dann nach Ankunft des Zuges den Zug
              kuppeln. Sie whlen das Zugnummernfach und drcken auf diese
              Taste.
ENTKUPPELN  : Beim Bestimmungskode in der Bahnhofsfahrordnung steht ab und zu
              das Zeichen  /'. Sie mssen dann nach Ankunft des Zuges den Zug
              entkuppeln. Sie whlen das Zugnummernfach und drcken auf diese
              Taste. 




&Das ndern einer aktivierten Zeile:
ZURCK ZUR BFO: Hiermit kehren Sie zurck zum normalen Zustand der
                Bahnhofsfahrordnung. Am schnellsten geht das mit der Leertaste.
                Sie gehen damit sofort zurck zur oberen Zeile der
                Bahnhofsfahrordnung.
ZUGNR NDERN  : Hiermit ndern Sie die Zugnummer der aktivierten Zeile.
FAHRSTR NDERN: Hiermit knnen Sie eine Fahrstrae ndern. Nach drcken der
                Taste knnen Sie Start- und Zielfach whlen. Sie leuchten in
                weier Farbe auf. Auch eventuelle nchste Zeilen werden
                automatisch gendert. Sie mssen immer DREI Fcher whlen.
                Falls Sie nur ZWEI Fcher brauchen, klicken Sie das zweite Fach
                zweimal an.
AKTION NDERN : Mit dieser Taste ndern Sie die Aktion der aktivierten Zeile.
                (E, A, D und R). Eine Aktion "*" knnen Sie nicht ndern.











*Optionen in der Leitkarte Simulation:
Hierin stehen diverse Optionen, die von Einflu sind auf die Simulation. Mit
dem Programmzhler knnen Sie sehen wie schnell der Computer die Anlage
kontrolliert. Ein guter Wert ist mehr als 20 mal pro Sekunde. Bei einer
Geschwindigkeit von weniger als 5 mal pro Sekunde, reagiert das drcken der
Maustaste verzgert. Sie mssen dann die Maustasten lnger drcken bevor der
Computer reagiert.

Erzeug Versptung: Durch das Anklicken dieser Taste knnen Sie kleinere oder 
                   grssere Versptung erzeugen. Die Zugberwachung meldet sich
                   wenn ein Zug versptet ist. Die Versptung erscheint in der
                   Leitkarte 'Kommunikation'. Besttigen Sie jede Meldung.
                   Die Versptung erscheint auch in der BFO.

Fahrspurausleuchtung: Normalerweise leuchtet die Fahrstrae erst kurz vor der
                      Fahrtstellung des Signals grn auf. Fr Anfnger kann das
                      sehr unbersichtlich sein. Mit der Option geschaltet auf
                      'bersichtlich' kommt die Fahrstraenaus-leuchtung sobald
                      die Weiche in der richtigen Lage steht. 






Signale anrcken : Normal kommt jedes Signal sofort in Fahrtstellung wenn alle
                   Sicherheitsbedingungen erfllt sind. Ist diese Option
                   angeschaltet, kommt ein Signal erst in Fahrtstellung, wenn
                   ein Zug in der Nhe ist oder eine Fahrstrae zum Signal
                   gebildet ist. Der Lokfhrer sprt nichts davon. Fr Sie hat
                   es den Vorteil, da Sie eine Fahrstrae ohne Verzgerung
                   auflsen knnen (ohne die zweimintige Sicherheitszeit).

Simulationgeschwindigkeit: Mit dieser Option knnen Sie die Simulation
                           beschleunigen. Speziell fr ungeduldige Leute oder 
                           Fortgeschrittene.

Zeige Start- und Zielfach vom BFO: Wenn Sie diese Option whlen, leuchten beim
aktivieren der Zeilen in der Bahnhofsfahrordnung die Start- und Zielfcher auf.











*Tips fr die Simulation:
Wenn Sie alles richtig machen, schieben Sie sanft mit der Maus ber die
Bahnhofsfahrordnung. Es kndigt sich ein Zug an. Das Fach auf der freien
Strecke leuchtet grn-blinkend auf. Es erklingt ein Warnton. Der Stern in der
Zeile der Bahnhofsfahrordnung ist gendert worden in eine E (Einfahrt) oder
D (Durchfahrt). Klicken Sie zweimal auf die Zeile. Das E oder D leuchtet jetzt
konstant auf.
Aktivieren Sie mit der linken Maustaste die Zeile und lesen Sie genau was
geplant ist. Das Start- und Zielfach leuchten grn und gelb auf. Wenn Sie sich
fr Ausfhrung der Zeile entscheiden, klicken Sie mit der RECHTEN Maustaste auf
die gleiche Zeile. Die Weichen werden gestellt. Die Fahrstraen leuchten grn
auf. Die Signale kommen in Fahrtstellung. Zeile versetzt sich zum Speicher. 
ACHTUNG! Sie mssen selber darauf achten ob gekuppelt oder entkuppelt werden
mu.
Wozu ist der Zug bestimmt? >12345 bedeutet das die Zugnummer automatisch
gendert wird nach der Ankunft auf dem Bahnhofsgleis.

Viel Erfolg!